Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November! welcome solidarity!

Afghanische Frauen haben keine Rechte und keine Zukunft in Afghanistan, insbesondere wenn sie gegen die gender apartheid des Taliban-Regimes offen protestiert haben. Wir helfen afghanischen Frauen, damit sie aus Afghanistan flüchten können, damit sie nicht nach Afghanistan abgeschoben werden, damit sie ein Ausbildungsvisum für Deutschland bekommen können, damit sie (irgendwann) ein menschenwürdiges Leben führen können. Dafür brauchen wir zur Zeit monatlich ca. 5000 Euro Spendengelder. Mehr Infos und Online-Spendenmöglichkeit hier:

gofundme lässt uns jetzt (international) Spenden sammeln auf

donation campaign for save our future project on https://gofund.me/f1a950407

- please help Afghan families and individuals/women in need and/or in danger of Taliban regime or deportation to Afghanistan #### please spread around the world (not only in beautiful Tübingen) #####
more information: https://sof.menschen-rechte-tue.org

weiter sind Spenden auch ganz normal möglich über unser Konto und eigenes Spendenportal

Weiterlesen …

Bundesaufnahmeprogramm - eine weitere unserer Familien konnte einreisen

Kleiner großer Erfolg: Eine weitere Familie, für die wir den Antrag gestellt hatten, hat das Aufnahmevisum erhalten und kam am 21.11. wohlbehalten am Flughafen Hannover an. Die Hauptperson Frau W. war Rechtsanwältin und hatte auch einen Arbeitsvertrag bei der deutschen GIZ im Bereich des Aufbaus rechtstaatlicher Strukturen in Afghanistan. Als die Taliban im Jahr 2021 die Macht übernahmen wurde sie bedroht und musste mit ihrem Ehemann und dem damals neugeborenen Kind untertauchen. Jetzt sind sie nach langer Wartezeit in Sicherheit. Allerdings wurde sie unmittelbar nach Ankunft am Flughafen einem erneuten scharfen "Interview" durch Personen unterzogen, die sich mit "Militärpolizei der Bundesrepublik Deutschland" vorstellten. Dies war auch Thema im Innenausschuss des Bundestags zwei Tage später. Nach zweiwöchigem Aufenthalt in einer Erstaufnahmeeinrichtung wird die Familie im Landkreis Tübingen aufgenommen werden.

20.11.2025 Deutschlandfunk: 52 Afghanen mit Aufnahmezusage fliegen nach Deutschland. Die Bundesregierung hat erneut Afghanen aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad nach Deutschland fliegen lassen.

Weiterlesen …

Reise nach Pakistan erfolgreich verlaufen.

Vom 25. Oktober bis zum 3. November reisten Andreas Linder (Geschäftsführer move on) und der Dokumentarfilmer Peter Wingert nach Pakistan. Dort besuchten sie in Islamabad und Peshawar Familien, für die der Verein Anträge im Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan gestellt hatte und die Aufnahmevisa für Deutschland haben, aber seit Monaten hingehalten werden. Ebenso besuchten sie eine Gruppe von afghanischen Frauen, die nach Pakistan geflüchtet sind. Der Verein finanziert für diese Frauen ein "safe house" und mehrere weitere Unterkünfte sowie weitere Kosten für das Überleben im Exil. Während der Reise wurde zahlreiche Film-Interviews mit den Betroffenen geführt. Mit den Frauen, die keine Aufnahmezusagen von Deutschland haben, wurden Bewerbungsvideos erstellt. Ein erster Film über die zentralen Aktivitäten der Reise wird in Kürze fertig sein. Bei einer Info-Veranstaltung am 13.11. in Tübingen wurde ausführlich über die AKtivitäten während der Reise berichtet.

siehe auch 18.10.2025 Presse-Info: Reise nach Pakistan Ende Oktober
24.11.2025 Schwäbisches Tagblatt: Tübinger Hilfsprojekt für Afghanen: Deutschland hält sich nicht an Zusagen (Vorsicht Bezahlsperre)
 

Weiterlesen …

Dobrindt lockt mit Geld zur "freiwilligen" Rückkehr - aber Menschenrechte sind nicht verkäuflich! (c)

In einer E-Mail vom 3.11. an eine große Zahl der immer noch rund 2100 mit Aufnahmezusagen in Pakistan wartenden Menschen schrieb das Bundesinnenministerium, dass geplant sei, die Bearbeitung der Verfahren zum Jahresende zu beenden. Es wurden Geldzahlungen von bis zu 10.000 Euro angeboten, wenn bis zum 17.11. der Verzicht auf die Aufnahme und eine "freiwillige" Rückkehr nach Afghanistan erklärt wird.

Weiterlesen …

SOF-newsletter #6

Mit diesem 6. Newsletter informieren wir die (finanziellen) Unterstützer:innen, Aktiven, Interessierten, Kooperationspartner:innen, Spender:innen, Familienangehörigen...unseres Projekts "save our future" kompakt über aktuelle Ereignisse und unsere Aktivitäten. Wer den Newsletter nicht per E-Mail erhält, aber bekommen möchte, kann hier per Online-Formular abonnieren: https://sof.menschen-rechte-tue.org/newsletter.html
Der Newsletter erscheint ca. alle drei Monate, ansonsten finden sich alle wichtigen Informationen auf unserer Projekt-Webseite https://sof.menschen-rechte-tue.org

Weiterlesen …

Frauenaktivistin wieder in Freiheit

Vor vier Tagen geriet die afghanische Frauenaktivistin M. in die Hände der pakistanischen Abschiebepolizei. Sie war nur auf dem Weg zum Einkaufen in einem Vorort von Islamabad. Da sie nicht im Besitz eines gültigen Visums war (die Pakistaner verlängern überhaupt keine Visa mehr und schieben alle afghanischen Staatsbürger:innen ab, die sie aufgreifen können und kein haben) wurde sie verhaftet und in das Abschiebegefängnis Haji Camp gebracht. Eine Frau aus unserem Projekt "save our future", die ebenfalls in Islamabad lebt, schrieb dazu: "Sie war vor zwei Jahren eine Gefangene der Taliban. Sie wurde schwer körperlich und psychisch gefoltert, und wir haben damals eine Kampagne zu ihrer Freilassung gestartet. Jetzt befindet sie sich erneut in einem schlechten psychischen Zustand und ihr Leben ist in Gefahr, wenn sie abgeschoben wird."  Mit Hilfe von Unterstützern und privaten Spenden konnte in kurzer Zeit ein neues Visum für die Frau organisiert werden. Am heutigen 18. Oktober wurde M. freigelassen.

Weiterlesen …