"Die Hoffnung kommt aus Tübingen"

lautet die Überschrift eines Artikels im Reutlinger Generalanzeiger vom 6. Dezember, in dem über afghanische Frauen berichtet wird, die nach Pakistan geflüchtet sind. Der Dokumentarfilmer Peter Wingert und Andreas Linder von move on besuchten Ende Oktober sowohl die Familien, die der Verein im Verfahren des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan unterstützt wie auch eine Gruppe von Frauen, die in der afghanischen Frauenrechtsbewegung aktiv sind und deswegen aus dem Taliban-Land flüchten mussten. Der Verein qualifiziert diese Frauen seit etwa einem Jahr im Projekt "save our future" für eine Fachkräfteeinwanderung und hat Online-Deutschkurse durchgeführt.

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Bundesverfassungsgericht: Schwaches Urteil zur Aufnahme gefährdeter Afghan:innen

Das Bundesverfassungsgericht nennt es in seiner Pressemitteilung vom 4.12.2025 eine "teilweise erfolgreiche Verfassungsbeschwerde afghanischer Staatsangehöriger". Der Beschluss vom 4. Dezember 2025 (2 BvR 1511/25) besagt im Kern, dass Personen, die um Schutz durch Deutschland gebeten und entsprechende Zusagen erhalten hatten, einen Anspruch darauf haben, dass umgehend über den Aufnahme- bzw. Visaantrag entschieden werde. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

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Gerettet! Weitere knapp 200 Afghan:innen aufgenommen

Am 2. Dezember landete ein Charter mit weiteren 192 Personen mit Aufnahmevisum aus dem Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan auf dem Flughafen Erfurt. Unter diesen Menschen waren auch zwei Familien, für die unser Verein Aufnahmeanträge gestellt hatte:

- die Sozialarbeiterin Fatima G. und ihre Mutter waren Anfang September noch von einem brutalen Abschiebeversuch der pakistanischen Polizei betroffen und sind nur aufgrund der Tatsache, dass die Mutter eine Herzattacke erlitt, der Abschiebung entkommen - jetzt sind sie in Sicherheit
- auch die Journalisten Sayed und Lina Z. mit ihren beiden Kindern haben die lange Wartezeit, die Sicherheitsinterviews und die drohenden Abschiebungen überstanden.

Die neu aufgenommenen Personen kommen zunächst für zwei Wochen in ein Erstaufnahmezentrum und werden danach in Kommunen verschiedener Bundesländer zugewiesen. Dabei werden zum Beispiel familiäre Bezüge (in der Regel) berücksichtigt.

02.12.2025, Deutschlandfunk: Rund 190 weitere Afghanen in Deutschland angekommen

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Innenausschuss des Bundestags: Kritik am Innenminister

Auf Initiative der Fraktion Grüne beschäftigte sich der Innenausschuss des Bundestags am 25.11.2025 mit den Aufnahmen aus Afghanistan. Dabei gab es vor allem Kritik an Innenminister Dobrindt für das unsägliche Vorhaben, einen Teil der Menschen mit Geld abspeisen zu wollen, wenn sie auf die Aufnahme in Deutschland verzichten.

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Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November! welcome solidarity!

Afghanische Frauen haben keine Rechte und keine Zukunft in Afghanistan, insbesondere wenn sie gegen die gender apartheid des Taliban-Regimes offen protestiert haben. Wir helfen afghanischen Frauen, damit sie aus Afghanistan flüchten können, damit sie nicht nach Afghanistan abgeschoben werden, damit sie ein Ausbildungsvisum für Deutschland bekommen können, damit sie (irgendwann) ein menschenwürdiges Leben führen können. Dafür brauchen wir zur Zeit monatlich ca. 5000 Euro Spendengelder. Mehr Infos und Online-Spendenmöglichkeit hier:

gofundme lässt uns jetzt (international) Spenden sammeln auf

donation campaign for save our future project on https://gofund.me/f1a950407

- please help Afghan families and individuals/women in need and/or in danger of Taliban regime or deportation to Afghanistan #### please spread around the world (not only in beautiful Tübingen) #####
more information: https://sof.menschen-rechte-tue.org

weiter sind Spenden auch ganz normal möglich über unser Konto und eigenes Spendenportal

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Bundesaufnahmeprogramm - eine weitere unserer Familien konnte einreisen

Kleiner großer Erfolg: Eine weitere Familie, für die wir den Antrag gestellt hatten, hat das Aufnahmevisum erhalten und kam am 21.11. wohlbehalten am Flughafen Hannover an. Die Hauptperson Frau W. war Rechtsanwältin und hatte auch einen Arbeitsvertrag bei der deutschen GIZ im Bereich des Aufbaus rechtstaatlicher Strukturen in Afghanistan. Als die Taliban im Jahr 2021 die Macht übernahmen wurde sie bedroht und musste mit ihrem Ehemann und dem damals neugeborenen Kind untertauchen. Jetzt sind sie nach langer Wartezeit in Sicherheit. Allerdings wurde sie unmittelbar nach Ankunft am Flughafen einem erneuten scharfen "Interview" durch Personen unterzogen, die sich mit "Militärpolizei der Bundesrepublik Deutschland" vorstellten. Dies war auch Thema im Innenausschuss des Bundestags zwei Tage später. Nach zweiwöchigem Aufenthalt in einer Erstaufnahmeeinrichtung wird die Familie im Landkreis Tübingen aufgenommen werden.

20.11.2025 Deutschlandfunk: 52 Afghanen mit Aufnahmezusage fliegen nach Deutschland. Die Bundesregierung hat erneut Afghanen aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad nach Deutschland fliegen lassen.

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