Online-Petition "Deutschlands Aufnahmezusage einhalten: Stoppt die Abschiebung von Samana Mohammadi nach Afghanistan"

Am Ende des Jahres 2025 beschloss das Bundesinnenministerium unter Leitung von A. Dobrindt (CSU), etwa 650 gefährdeten Afghan:innen, die von der Vorgängerregierung eine humanitäre Aufnahmezusage über die sog. Menschenrechtsliste und das "Überbrückungsprogramm" erhalten hatten, die Unterstützung endgültig und vollständig zu entziehen. Diesen Menschen droht die Rückschiebung von Pakistan nach Afghanistan und damit Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen oder gar der Tod. Eine dieser Personen ist die Sozialarbeiterin. Samana Mohammadi aus Herat. Unterstützerinnen starteten jetzt eine Online-Petition. 

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Veranstaltungsankündigung: Vernissage – Kimia: Raising my voice for Afghan women

Freitag, 20.03.2026, 18:30 Uhr
Ort: Saal des Bürgertreffs, Marktstraße 7

Veranstalter: Integrationsbüro Nürtingen
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten unter integrationsbuero@nuertingen.de

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Afghanische Konsulate in Deutschland unter Taliban-Kontrolle

Laut einem Bericht der Deutschen Welle stehen die Botschaft in Berlin und die Konsulate in Bonn und München inzwischen nahezu vollständig unter der Kontrolle der De-Facto-Regierung von Afghanistan (Taliban). 

9.2.26 Deutsche Welle: Deutschland: Der lange Arm der Taliban. Die Botschaft und die Konsulate von Afghanistan in Deutschland sind in den Händen von regimetreuen Mitarbeitern. Viele Schutzsuchende aus dem Land fühlen sich nun ausgeliefert.

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Taliban-Razzia in "safehouse" der Bundesregierung in Kabul

Am 19. Januar drangen Taliban-Behörden in ein "Safe House" in Kabul ein, das im Auftrag der Bundesregierung betrieben wird. Dort befanden sich noch 79 besonders gefährdete Menschen aus deutschen Aufnahmeprogrammen. Die Betroffenen wurden verhört, gefilmt und ihre Mobiltelefone ausgelesen, außerdem wurden dort Beschäftigte vorübergehend in Gewahrsam genommen.

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SOF-Projekt: Neue Deutschkurse

Zur weiteren Vorbereitung auf Ausbildungen in Deutschland führt das save our future Projekt ab Mitte Januar weitere Online-Deutschkurse durch. Für die Projektteilnehmerinnen, die im Jahr 2025 bis Deutsch A2 gelernt haben, werden zwei Kurse mit dem Ziel B1 angeboten. Für die Teilnehmerinnen, die bereits das Niveau B1 erreicht haben, wird ein Kurs mit Ziel B2 angeboten. Die Lehrkräfte sind auf Basis von Aufwandsentschädigungen tätig.

Die Kurse dauern vorerst nur drei Monate, weil davon ausgegangen wird, dass viele der Teilnehmerinnen ab Ende März über ein Ausbildungsvisum nach Deutschland einreisen können. In Kooperation mit der Kolpingschule Rottenburg sind die Vorbereitungen für acht Personen für Ausbildungen in der Altenpflegehilfe und die damit verbundenen Visaanträge bereits weit gediehen.  Obwohl sich das Projekt "save our future" mitten im Prozess befindet, fehlt allerdings die Förderung und Finanzierung. Stand Januar 2025 ist das Projekt komplett auf Spenden angewiesen.

 

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