Am 2. Dezember landete ein Charter mit weiteren 192 Personen mit Aufnahmevisum aus dem Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan auf dem Flughafen Erfurt. Unter diesen Menschen waren auch zwei Familien, für die unser Verein Aufnahmeanträge gestellt hatte:
- die Sozialarbeiterin Fatima G. und ihre Mutter waren Anfang September noch von einem brutalen Abschiebeversuch der pakistanischen Polizei betroffen und sind nur aufgrund der Tatsache, dass die Mutter eine Herzattacke erlitt, der Abschiebung entkommen - jetzt sind sie in Sicherheit
- auch die Journalisten Sayed und Lina Z. mit ihren beiden Kindern haben die lange Wartezeit, die Sicherheitsinterviews und die drohenden Abschiebungen überstanden.
Die neu aufgenommenen Personen kommen zunächst für zwei Wochen in ein Erstaufnahmezentrum und werden danach in Kommunen verschiedener Bundesländer zugewiesen. Dabei werden zum Beispiel familiäre Bezüge (in der Regel) berücksichtigt.
02.12.2025, Deutschlandfunk: Rund 190 weitere Afghanen in Deutschland angekommen